Projekt

Perspektivenvielfalt

Stimmen stärken. Räume öffnen. Vielfalt aushalten.

Demokratie entsteht dort, wo Unterschiede sichtbar werden und ausgehalten werden.

Das Podcast-Projekt und das Handbuch für migrantische Eltern sind im Rahmen von PORT+ Kiel in Mettenhof und Gaarden entstanden.

Beide Projekte greifen eine zentrale Erfahrung aus der urbanen Praxis auf: Unterschiedliche Perspektiven treffen aufeinander –und müssen immer wieder neu ausgehandelt werden.

PORT+ hat dafür Räume geschaffen: für Begegnung, Dialog und demokratisches Lernen.

Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, entstehen Konflikte.
Die Frage ist nicht, ob sie entstehen, sondern wie wir mit ihnen umgehen.

Unsere Erfahrungen aus der urbanen Praxis teilen wir im Podcast und im Handbuch als Einladung, Vielfalt aktiv und gemeinsam zu gestalten.

Dialogräume im Quartier – was heißt das konkret

    Dialogräume entstehen im Alltag, in Nachbarschaften, Einrichtungen und im direkten Gespräch. In Mettenhof und Gaarden bedeutete das: zuhören, Vertrauen aufbauen und Themen gemeinsam entwickeln.

    Nicht über Menschen sprechen, sondern mit ihnen.

    Stimmen stärken – der Podcast

      In Mettenhof ist ein Podcast entstanden, der Menschen und ihre Geschichten hörbar macht.

      Hier kommen Menschen zu Wort, die im Alltag der Stadt oft weniger Gehör finden, mit ihren Erfahrungen, Fragen und Perspektiven auf das Zusammenleben.

      Es geht um:

      • Alltag und Engagement
      • Zugehörigkeit und Ausgrenzung
      • Herausforderungen und Möglichkeiten im Stadtteil

      Der Podcast ist aus Begegnungen im Alltag entstanden, bei Stadtteilfesten, Gesprächen und Workshops.

      Menschen erzählen ihre eigenen Geschichten und machen sichtbar, was sonst oft unsichtbar bleibt. 

      E

      zu den 6 Podcastfolgen „Mtownstories – Mettenhof am Mikro“ zum Anhören

      Räume öffnen – das Handbuch

        In Gaarden standen Eltern mit Einwanderungs- und Fluchtgeschichte im Mittelpunkt.

        In Werkstattgesprächen haben sie Erfahrungen geteilt, Fragen gestellt und gemeinsam Lösungen entwickelt – zwischen Familie, Bildungssystem und gesellschaftlicher Teilhabe.

        Themen waren u. a.:

        • Orientierung im Bildungs- und Betreuungssystem
        • Gespräche mit Kita und Schule
        • eigene Erwartungen und Unsicherheiten
        • Beteiligung und Mitgestaltung

        Die Gespräche waren offen, mehrsprachig und nah an den Lebensrealitäten.

        Daraus ist das Handbuch „Weniger Fremd“ entstanden. Es bündelt Erfahrungen und macht sie für Eltern und Fachkräfte nutzbar.

        Das Handbuch schafft Zugänge und stärkt Teilhabe im Alltag einer Stadtgesellschaft, in der nicht alle die gleichen Voraussetzungen haben.

        E

        Zum Handbuch für migrantische Eltern „Weniger Fremd“ - Download in 4 Sprachen

        Warum das wichtig ist

          In einer urbanen Stadtgesellschaft treffen viele Perspektiven aufeinander mit unterschiedlichen Erfahrungen, Erwartungen und Lebensrealitäten.

          Gerade in Zeiten, in denen rassistische und ausgrenzende Positionen wieder lauter werden, braucht es Räume für Austausch, Begegnung und Verständigung.

          Die Projekte zeigen:

          • Teilhabe entsteht im Alltag
          • Beteiligung braucht Vertrauen
          • unterschiedliche Perspektiven sind Realität

          Eine demokratische Stadtgesellschaft entsteht dort, wo Menschen ihre Unterschiede nicht ausblenden, sondern gemeinsam gestalten, auch wenn sie sich nicht immer einig sind.

          Dank

            Wir danken allen Förderern und Beteiligten, die diese Projekte ermöglicht haben und aktiv als Ehrenamtliche mitgewirkt haben.

            Logo PORT+ Kiel
            Logo Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein
            Logo Gefördert von Stadt Kiel. Sailing. City.

            Gefördert von

            Logo Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung
            Logo Vonovia-Sozialstiftung
            Logo Ökumenewerk der Nordkirche - Miteinander für globale Gerechtigkeit

            In Kooperation mit

            Logo Sisters Frauen für Afrika

            Mitwirkende

            Mitwirkende

            Suzanne Vogel-Vitzthum

            Projektleitung

            Jimena Färber 

            Producer Podcast / Mitarbeit Handbuch

            Cara Chan -Layout Handbuch

            Cara Chan

            Layout Handbuch

            Grafikdesignerin für visuelle Kommunikation und Print- sowie Digitalmedien
            +49 176 49991688
            carachan.design@gmail.com
            Hamburg, Deutschland

            Dominique Benirschke

            Layout und Graphik PORT + Kiel

            Illustration & Kommunikationsdesign
            www.instagram.com/dominique_illustration

            Ruben Vitzthum

            Logo Perspektivenvielfalt

            Studium Visuelle Kommunikation, Muthesius Kunsthochschule Kiel 
            ruby.v@gmx.de

            Malte Hoensch

            Ton und Schnitt

            & viele, viele  Praktikant*innen

            von BEI SH - danke!

            Träger des Projekts "PORT+ Kiel​"

            Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

            Dachverband entwicklungspolitischer Organisationen

            Martin Weber | Geschäftsführung

            Sophienblatt 100
            D 24114 Kiel
            Tel.:+49(0)431-679399-00 (werktags 10 bis 16 Uhr)
            info@bei-sh.org
            www.bei-sh.org

            Vereinsregister: VR 3739 KI
            Registergericht: Kiel
            Steuer-Nr.: 20 290 75822
            Gemeinnützigkeit: anerkannt lt. FA Kiel-Nord vom 16.08.2023

            Logo Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein